Junge Union will Diez mitgestalten.

 

Zahlreiche Plakate und Informationsstände in der Region zeigen: Der Kommunal- und Europawahlkampf läuft auf Hochtouren. In Diez und Umgebung finden sich auch viele junge Leute auf den CDU-Listen, auf die der Verband der Jungen Union Diez hinweist.

 

Als Spitzenkandidat der jungen Christdemokraten für den Stadt- und Verbandsgemeinderat geht der 20-jährige Maximilian Müller ins Rennen. Ihm mache es Spaß, „sich als junger Mensch an der Gestaltung unserer Heimatregion zu beteiligen“ sagt der gebürtige Diezer, der in der Grafenstadt verwurzelt ist und in Mainz studiert. Seit einigen Jahren ist er in der Jungen Union engagiert und hat den Gemeindeverband mit einigen Mitstreitern wiedergegründet. Das habe ihnen ermöglicht, das Programm der CDU „aus und für die Mitte der Gesellschaft“ mitzugestalten.

 

 

Doch wofür steht die Junge Union in der Region? Laut Maximilian Müller sind gleichwertige Lebensverhältnisse auf Stadt und Land ein wichtiges Thema. Wenn man junge Leute und Familien auf dem Land halten möchte, müssten die Rahmenbedingungen stimmen. Hierzu gehöre eine „einigermaßen vernünftige“ Anbindung in Städte wie Frankfurt, Mainz oder Koblenz und schnelles Internet und Mobilfunknetz in den Gemeinden. Denn die Digitalisierung ermögliche Arbeiten und Lernen von zuhause aus oder auch eine einfachere Vernetzung von Nachbarschaftshilfen. Dennoch müssten der Landarzt oder die Bankfiliale auch ohne große Wege in der Nähe erhalten bleiben. Wenn sich die Menschen nämlich abgehängt fühlen, ziehen junge Leute in die Metropolen und die älteren nutzen den Wahltag für einen Denkzettel.

 

Ein weiteres wichtiges Anliegen der JU ist das Engagement in Ehrenamt und Vereinen. Es mache unsere einzigartige Region rund um Diez, der Esterau und dem Lahntal erst attraktiv und lebendig. Daher können sich die Jungpolitiker ein von der Verbandsgemeinde ausgerichteten Helfertag oder kleinere Gebührenvergünstigungen bspw. für die Freiwilligen der Feuerwehr vorstellen, wie dies in einigen hessischen Gemeinden bereits zur Nachwuchssicherung praktiziert wird. Im Verbandsgemeinderat solle zudem die Möglichkeit diskutiert werden, ob ein Vereinslotse als einheitlicher Ansprechpartner für alle Vereinsbelange eingerichtet werden könne.

 

Dass sich junge Menschen nicht für Politik interessieren, können die JU´ler nicht unterschreiben. So habe man erst kürzlich mit Philipp Amthor nicht nur einen prominenten Jungpolitiker in die Grafenstadt geholt; die Hälfte des Saals war mit jungen Leuten gefüllt. Um mehr Menschen in die Gestaltung der Ratsarbeit einzubinden, brauche es aber auch modernere Formen wie das von Axel Fickeis vorgeschlagene Bürgerbeteiligungsportal.

 

 

 

Folgende Mitglieder der Jungen Union

 

kandidieren bei der Kommunalwahl 2019:

 

Maximilian Müller, Diez: VG Platz 4, Stadtrat Platz 12

 

Jan May, Holzheim: Ortsgemeinderat

 

Finn Schmidt, Horhausen: Ortsgemeinderat

 

Jessica Holzhäuser, Diez: VG Platz 31

 

Jonas Holzhäuser, Diez: VG Platz 33, Stadtrat Platz22